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Dr. Ring-Ding: "Ich liebe viele verschiedene musikalische Stile"

germaica.net/341: Wann wird Dr. Ring-Ding das erste Mal auf einer jamaikanischen Bühne zu sehen sein?
Dr. Ring-Ding: Weiß ich nicht. Die sind noch am Geld sammeln, damit die sich das leisten können. Aber dann - bald, ich glaub', die sind bald soweit. Die sparen schon seit 10 Jahren.

341: Das ist nicht ganz ernst. Aber Deine Ambition wäre es schon, weil "nur" in Deutschland und Europa oder in den USA aufzutreten ist es nicht - für immer und ewig, oder?
R.D.: Ja "nur" is' ja schon mal ganz gut gesagt (schmunzelt). Das machen ja sonst nicht so viele deutsche Artistes, daß die auch in Washington, New York, Miami und Los Angeles auftreten. Lieber als auf Jamaika aufzutreten würd' ich natürlich sehr gerne da auftreten und gut ankommen - das wär' 'ne schöne Sache. Solange das nicht so ist, weiß ich nicht - ich hab' vielleicht auch so'n bißchen Angst, daß es nicht goutiert wird... Aber... gerne würd' ich da mal hin, ja! Ich hab's bis jetzt aber noch nicht hingekriegt.

341: Denkst Du, daß eventuell der Erfolg von "Doctor's Darling" dazu beigetragen hat, daß man jetzt auch auf Jamaika vielleicht etwas mehr auf Dich aufmerksam geworden ist? Die sind ja nicht so auf Europa und europäische Artistes fokussiert.
R.D.: Ich hab' keine Ahnung; ich weiß ja nicht, wie gut die Platte, wo das drauf ist, in Jamaika angenommen wird bzw. die Single, wo meine Version mit drauf ist. Allerdings teile ich mir die Single mit Sizzla und... klar, man wird sich schon die A-Seite eher anhören als die B-Seite, aber wenn der Name dadurch etwas gestreut wird, ist das 'ne prima Sache und wenn dann jemand aufmerksam wird und sich denkt: "Das ist ja witzig. Da gibt's ja noch so 'nen dicken Deutschen, der sich da auch noch versucht in dem Stil - wie sieht der wohl aus? Den müssen wir mal einladen."


Dr. Ring-Ding @ LinkUp! 2004/Leipzig

341: Die Trennung von Deiner langjährigen Band, den Senior Allstars, vor 1 ½ Jahren war sicherlich ein Schritt, der in Deinem Interesse lag. Hast Du in der Zwischenzeit Dich auf die Art und Weise verwirklichen können, wie Du es Dir damals vorgestellt hast? Hast Du jetzt zusätzliche kreative Freiräume, die Du vielleicht haben wolltest? Ist es jetzt für Dich einfacher, alleine zu arbeiten?
R.D.: Ja, es ist schon einfacher. Es ist natürlich schön, mit guten Musikern zusammenzuarbeiten, aber andererseits kann das auch eine Einschränkung bedeuten. Und jetzt ist es eben so, daß ich wirklich das machen kann, was ich will, was mir vorschwebt und eigentlich auch keine Dinge tue, die mir nicht gefallen. Ich arbeite in verschiedene musikalische Richtungen, sowieso, und hab' da freie Hand und arbeite auch da mit guten Musikern zusammen. Also ich hab' schon den Eindruck, daß ich jetzt mehr mein Ding machen kann als es vorher möglich war. Weil man ja doch in der demokratischen Gruppe natürlich nicht sämtliche Freiheiten hat, ganz klar.

341: Wie siehst Du den Stellenwert von Dancehall Music heute in Deutschland und wie beurteilst Du das Entwicklungspotential? Wie beurteilst Du für Dich als Musiker die Chancen, konstant damit Deinen Lebensunterhalt zu verdienen und nicht immer nur von Show zu Show zu tingeln? Es gibt ja bereits ein paar Künstler, die es einigermaßen "geschafft" haben, aber es sind nur sehr wenige, und Du gehörst zu diesem kleinen Kreis noch nicht dazu, wenn ich das richtig einschätze. Popularität hängt ja nicht nur von Qualität allein ab, es ist ja auch immer noch ein ziemlich großer Zufallsfaktor mit im Spiel...
R.D.: Da kann ich zwei wichtige Antworten drauf geben. Das Erste ist, daß ich mich in erster Linie als Musiker verstehe oder als Performer. Das hat erstmal mit dem Musikstil nicht so viel zu tun. Ich mach' auch noch andere Sachen als Dancehall: ich mache Jazz, ich mache Chanson, ich arbeite mit Big Bands, mit kleinen Swing-Quartetten. Mache solche verschiedenen Live-Sachen, arbeite im Studio, bin Produzent, mach' Radio, arbeite für Platten-Labels... Alles, was ich tue, hat mit Musik zu tun. Aber es ist eben nicht beschränkt auf einen Stil innerhalb der Reggae-Szene. Insofern hab' ich jetzt nicht die großen Bedenken, ob man das jetzt schaffen kann, mit Dancehall weiterzukommen... oder mit Ska oder mit Swing oder mit was-weiß-ich-auch-immer. Sondern es geht für mich darum: Kann ich Musik machen, die mir gefällt? Und das ist der Fall, und ich kann davon leben. Und das ist gut. Ob das jetzt in einer bestimmten Szene schwerpunktmäßig passiert, ist dann in dem Fall egal, weil ich liebe viele verschiedene musikalische Stile.
Es ist so, daß manche Leute mich nur von der Jazz-Seite her kennen. Die haben die Big Band gesehen, mit der ich auftrete und dort Lieder von Sinatra und Sammy Davis Jr. singe und sie kennen mein Jazz-Quartett, mit dem ich häufiger auftrete - und die wundern sich dann total, wenn sie mich mal auf'm Stadtfest sehen, wo ich dann Reggae und Ragga und Dancehall mache. Dabei wundern sich eigentlich die meisten anderen Leute, daß ich auch Jazz mache...
Das wär' also der eine Teil der Frage und das andere ist die Zukunft von Dancehall in Deutschland. Ich denke, es wird noch ein bißchen pushen. Es gibt jede Menge Soundsystems, die enstehen, weil es immer wieder Fans gibt, die sich Platten kaufen und sagen: "Wir machen jetzt auch ein Soundsystem." In manchen Städten hat man ja mittlerweile 10, 20 Soundsytems, auch wenn die Stadt noch so klein ist...
Vor allem denke ich aber, daß wir auf einem guten Weg dazu sind, Reggae und Dancehall in Deutschland auch als Pop-Musik zu etablieren. Daß diese Musik aus dem exotischen Bereich herausgenommen wird und eben auch Teil der normalen Pop-Kultur in Deutschland wird. Und in diesem Fall ist es ganz klar und gut, daß diese Musik weiter gemacht wird und ein Teil des Ganzen wird. Was bedeuten kann, daß jetzt ein Dancehall Artiste nicht unbedingt nur Dancehall machen muß, sondern daß ein normaler Pop-Künstler sich eben auch mit Reggae Grooves beschäftigen kann wie das ja früher auch schon der Fall war. Wie das in England sowieso schon seit Jahrzehnten der Fall ist aufgrund der geschichtlichen Verhältnisse. Und sowas könnte ich mir eben auch für Deutschland vorstellen. Es ist etabliert worden vor ein paar Jahren mit Sachen wie Jan Delay, Sam Ragga Band und Gentleman selbstverständlich auch, den man dann auch wirklich ständig im Fernsehen sieht. Und es geht eben für die Künstler darum, eine authentische Form zu wählen und nicht, daß jetzt irgendwie Udo Jürgens ein Lied über die Karibik macht und dann muß es natürlich ein Reggae Groove sein mit Steel Drums und allem, was zum Reggae dazugehört...
So ist es eben nicht, sondern wie es auch in Frankreich schon seit vielen Jahren Gang und Gebe ist, daß man einfach sagt, das ist eine Band, die macht Musik und damit unterhält sie die Leute und da kann es ein Salsa Groove sein oder es kann ein Reggae Groove sein oder es kann ein Walzer sein oder 'ne Polka oder was-weiß-ich. Das ist eigentlich egal, solange es schöne Musik ist, die Spaß macht und man trotzdem dabei authentisch bleibt und sich selber treu bleiben kann wenn man's will.
Insofern, denke ich, ist das Ganze nicht abhängig von einer bestimmten Szene, sondern einfach mehr von einer Gruppe von Musikliebhabern, die sich jetzt nicht unbedingt einer Szene zugehörig fühlen, sondern die einfach Spaß an guter Musik haben. Und davon gibt es sicherlich einige.

341: Wie ist Dein Verhältnis zu Germaican Records?
R.D.: Oooch... SUUUPER! (grinst) Tja, sehr gut. Ich hab' früher schon mit Pionear sehr viel zusammengearbeitet, diverse Singles mit ihm aufgenommen. Heute ist er als Bassist in der Band The Germaicans dabei. Wir kennen uns ja schon ewig, damals aus Messer Banzani-Zeiten noch. Als die Grenze fiel, gab's 1990 das 1. Potsdamer Ska-Festival. Da war ich mit meiner damaligen Band El Bosso & Die Ping Pongs (als Posaunist, d. Anm.) dabei und Messer Banzani haben auch gespielt. Seitdem kennen wir uns, das sind auch schon 14 Jahre jetzt. Solange kennen wir uns schon und mit der Zeit haben wir uns dann auch wirklich kennengelernt und es ist viel gegenseitiger Respekt da... also von meiner Seite auf jeden Fall (lacht). Macht Spaß, mit ihm zu arbeiten, ich hab' durch die Arbeit mit ihm im Studio sehr viel gelernt, Dinge, die ich vorher nicht wußte, die mir nicht klar waren, was Gesang angeht, was Phrasierungen, was Timing angeht. Ich habe da also schon sehr von dieser Zusammenarbeit profitiert musikalisch, und es sind ja auch schon ein paar schöne Tunes dabei herausgekommen.


Dr. Ring-Ding & Pionear im Studio

341: Welche Show, vielleicht mit einer Band früher oder auch als Solo Artiste, hat Dich emotional am meisten oder sehr stark bewegt?
R.D.: Das passiert ab und zu mal, daß man wirklich stark emotional bewegende Shows hat. Tja (denkt nach), ich glaub', es sind dann insgesamt doch zu viele, die einen stark bewegen oder die einen stark anrühren. Hm...

341: Liegt das an der Art der Musik, die Du spielst, daß Du selber so in ihr aufgehst, daß es Dir öfter mal passieren kann?
R.D.: Ja, das auf jeden Fall. Allerdings selten mit Dancehall-Sachen, das ist dann eher mit was anderem so. Ich kann mich erinnern, daß ich vor einem Jahr mit dieser Big Band aus Münster, mit der ich gespielt habe...

341: Wie heißen die denn, nun sag's doch endlich mal...
R.D.: Das ist die Kant-Connection, (grinst) aber Kant mit K-A-N-T, wie Immanuel Kant geschrieben...

341: Ja danke - gibt's da denn noch 'ne andere Schreibweise, mir fällt gerade keine ein - im Deutschen...
R.D.: ...bei denen bin ich Gast-Sänger, das ist die Big Band einer Schule, des Kant-Gymnasiums in Münster-Hiltrup...

341: Mit einem "L"?
R.D.: Mit einem "L", ja (lacht) - mit denen hab' ich eine schöne Version gemacht von "My Way", das Arrangement von der Frank Sinatra-Version, allerdings mit dem französischen Original-Text gesungen. Das hat mich selber sehr ergriffen, und wenn man sowas dann in 'ner schönen Stadthalle machen kann, die bestuhlt ist und einen Laufsteg hat und gute Beleuchtung und mit einem 30-Mann-starken Orchester im Rücken, dann ist das für mich schon 'ne sehr emotionale Angelegenheit.
Es gibt natürlich auch viel Konzerte, die einfach so Spaß machen, wo man merkt, da ist ein bestimmter Vibe da, wenn man auf die Bühne geht. Also das ist dann schon bei Dancehall-Sachen oder bei Reggae... - ich nenn' das ja sowieso alles Reggae, also ob das jetzt Ska ist oder Dancehall oder Ragga oder wie man das auch immer nennen soll, für mich ist das erstmal Reggae als Oberbegriff - das ist auch 'ne Sache, die mir oft widerfährt, weil es eben eine Musik ist, die sehr körperlich ist, die spricht einen direkt körperlich an, daß man sich bewegen muß. Und na klar, wenn es ein gut besuchtes Konzert ist oder eines, wo einfach 'ne schöne Atmosphäre ist und so eine Verbindung besteht zu den Musikern und zum Publikum auch und man sich gegenseitig immer wieder gibt und nimmt und gibt und nimmt - und das passiert ab und zu - dann ist das auch 'ne sehr, sehr schöne Sache. Und das passiert auch relativ häufig. Also wenn man sagt, in 10% der Fälle, dann finde ich das doch schon 'ne ganze Menge.


Dr. Ring-Ding @ LinkUp! 2004/Leipzig

341: Ist der Vibe zum Publikum beim Dancehall in der Regel ein anderer? Ist das Publikum dort weniger stark "dran", wird dort möglicherweise stärker konsumiert als gerade bei solchen Chanson-Sachen oder wenn Du früher mit der Band gespielt hast? Gibt es spürbare Unterschiede in der Reaktion?
R.D.: Das kommt immer ganz drauf an. Manchmal macht man Jobs inner Kneipe wo alle quatschen und sich keiner so richtig dafür interessiert - da ist dann überhaupt kein Vibe da. Dann macht man kleine Club-Gigs, wo's manchmal richtig Klasse ist, weil eben viel Interesse da ist, beidseitiges...
Hm, (denkt kurz nach) ich weiß gar nicht, ob beim Dancehall mehr konsumiert wird... ich glaube, das kommt immer darauf an, wirklich - jedes Publikum ist anders und ich habe in meiner langjährigen Bandkarriere oft mit dem gleichen Programm ganz unterschiedliche Reaktionen gehabt. Also ich kann's wirklich nicht sagen; es gibt Städte, in denen wird gerne mehr gefeiert - also wenn man nach Toulouse kommt zum Beispiel, da wird man auf jeden Fall ganz, ganz anders aufgenommen vom Publikum als in Osnabrück. Is' so! Und - aus beidem kann man lernen...

341: Was wird bei Dir in diesem Jahr noch passieren, vorhersehbar, musikalisch?
R.D.: Ich mache im Juli meine zweite USA-Tournee in diesem Jahr, im Januar war ich ja schon mal drüben. Die wird fast den ganzen Monat dauern. Da sind wir dann viel an der Westküste und etwas im Mittleren Westen und zwei oder drei Shows auch in Bristish Columbia, also im Westen Kanadas. Im Januar waren wir hauptsächlich an der Ostküste und im Mittleren Westen unterwegs. Damals hatte uns die Band Eastern Standard Time aus Washington begleitet, mich und meinen Freund King Django aus New York. Da haben wir viel Ska und Reggae gespielt.
Das liegt also an, dazu viele Festivals, bin sehr viel im Ausland momentan, spiele viel in Frankreich, war auf Italien-Tournee mit den Scrucialists, das ist die Backing Band aus Basel in der Schweiz, mit der ich im letzten Jahr gemeinsam mit King Django eine Europa-Tournee gemacht habe und mit denen ich mich auch sehr gut verstehe.
Ja, was noch... nächstes Wochenende geht's nach Dänemark, vorher noch in Münster auch 'n Stadtfest... Es ist auf jeden Fall sehr viel was anliegt. Spanien wird' ich machen, wahrscheinlich mit Basque Dub Foundation zusammen.
Es ist ständig was; ich komm' gerade aus dem Studio, hab' dort die Produktion gemacht für die Band Scrapy, die ihr drittes Album aufgenommen hat. Ist eigentlich 'ne Punk-Ska-Band (Scrapy selbst nennen es Street Ska, Anm. d. Red.) von den Ursprüngen her, sie haben sich aber mittlerweile noch ein bißchen mehr geöffnet auch zu ein paar mehr Reggae Grooves, 'ne Surf-Nummer ist mit drauf... und 'ne soulige Nummer...

341: Klingt interessant. Ich finde die Band ziemlich gut...
R.D.: Ja, ich find' die auch unheimlich gut. Ich hab' das erste Album auch produziert vor fünf Jahren. Da waren sie noch ganz frisch und hatten noch Eierschalen hinter den Ohren (grinst) - das ist jetzt nicht mehr so. Ja, das ist eine schöne Sache geworden, hat viel Spaß gemacht und es ist toll, mit Musikern zusammenzuarbeiten, die jung sind und tolle Ideen haben und die richtig so Power haben, das macht richtig Spaß. Ich bin zwar selber kein Typ, der großartig Punk-Fan ist, aber wie die's spielen und wie die's machen, das find' ich ganz phantastisch. Und das ist 'ne Energie, die da 'rüberkommt, die find' ich wirklich herrlich. Die hat man nicht bei allen Musikstilen so, aber beim Punk schon und bei manchen Dancehall Tracks kann's ja auch mal richtig abrocken, das macht dann auch Spaß.

341: Wer wird das Album von Dr. Ring-Ding produzieren?
R.D.: Das weiß ich nicht, ich bin noch am Überlegen... Nein, die Frage ist: Wie wird ein kommendes Album aussehen können?

341: Es ist ja seit längerem schon im Gespräch, daß es ein Album geben soll...
R.D.: Ja genau. Es wurden ja auch schon diverse Sachen aufgenommen. Ich hab' sehr viel mit Pionear gearbeitet dafür... Tja, das wird sich noch zeigen, welcher Art die Produktion sein soll: ob das alles 'ne Highend-Geschichte wird oder ob man sagt, man geht den Luxus ein, auch ein paar ruppelige Sachen drauf zu haben...

341: Was sind denn bitte ruppelige Sachen?
R.D.: Sachen, die jetzt nicht so 100%ig glattpoliert sind und wo jetzt nicht unbedingt was-weiß-ich die Arrangements von Queen eins-zu-eins übernommen werden wie's ja schon bei ein paar Singles passiert ist, z.B. "Bombs Over Baghdad" auf'm "Pharao" Riddim oder auf'm "Typhoon" Riddim der "Mafia" Track - das ist natürlich ganz groß produziert mit massig Chören drauf und solche Geschichten, aber daß es auch möglich ist vielleicht, ein Lied zu machen mit 'ner Band wo man dann ganz normal einfach nur ein Lied singt oder sowas. Keine Ahnung... bin etwas unschlüssig; vielleicht liegt's an meiner Natur, daß es noch kein neues Album gibt. Möglicherweise liegt es sogar sehr eindeutig daran... keine Ahnung (lacht).

341: Also das Album hat jetzt nicht erste Priorität für Dich?
R.D.: Naja, also ich weiß wohl, daß es eigentlich sein muß, denn die Band existiert nicht mehr seit 1 ½ Jahren und das letzte Album, das mit ihnen eingespielt wurde, wurde ja auch schon vor inzwischen wohl drei Jahren veröffentlicht. Daher wird's eigentlich schon Zeit, was neues 'rauszubringen. Und ich bring' ja auch ständig Singles 'raus auf irgendwelchen Selections. Wäre natürlich ein Einfaches zu sagen, man packt jetzt alle Singles zusammen, dann würde man wahrscheinlich fast ein Doppel-Album vollkriegen - tja, das wäre aber natürlich zu billig, es so zu machen und sicherlich auch nicht sinnvoll! Tja, keine Ahnung... aber die Arbeit mit Pionear ist eben sehr schön und deswegen könnte ich mir auch durchaus vorstellen, auch noch mehr mit ihm zu machen und auch mit ihm zusammen ein Album zu machen - je nachdem, wenn er da auch Lust drauf hat... weiß man ja... nicht...

germaica.net/341: Herzlichen Dank für die informativen Auskünfte und alles Gute für Deine weitere musikalische und persönliche Zukunft!
Dr. Ring-Ding: Ebenso! Danke!

Text: Peanut Vendor für germaica.net/341
Photos: Easy Kay & Martin Künzel für germaica.net/341

 

 
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28.05.05 - Werk II/Leipzig
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26.05.05 - Studiobunker/Leipzig
Probe Dr. Ring-Ding & Downbeat Band
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Dr. Ring-Ding live:

16.06. D-Münster
15.07. D-Wiesbaden
15.07. D-Bingen
16.07. D-Dresden
23.07. F-Briouze
30.07. D-Lindau
19.08. SK-Pezinok
20.08. CAT-Cubelles
26.08. F-Beauvais
27.08. F-Corcept
02.09. D-Dortmund
03.09. B-Wardin
05.11. F-Vaux
 

 
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